Europas Bankenregulierung zwischen Trump und Basel IV

01.12.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Ina Kolanowski

„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Das mag für Vieles gelten, aber auch für die Wahlversprechen Donald Trumps? In den letzten Monaten des emotionsgeladenen US-Wahlkampfs wurden die Gemüter durch nichts so erhitzt, wie durch die Wahlversprechen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die meisten seiner Reformankündigungen, wie etwa für die Finanzwirtschaft mit der Auflösung von Handelsabkommen, Steuersenkungen und Deregulierung, blieben bloße Worthülsen. Dennoch haben sie die Mehrzahl der US-Amerikaner überzeugt und Trump den Wahlsieg beschert. Auch knapp vier Wochen nach der Wahl lassen konkrete Fakten auf sich warten. Zwar ist der President-elect versöhnlicher geworden und bei vielen seiner Äußerungen, vor allem zur Einwanderungspolitik und zu Muslimen, zurückgerudert. Wie er die USA künftig regieren will, bleibt jedoch weitgehend unkonkret. Auch der veröffentlichte 100-Tage-Plan Trumps lieferte, abgesehen von der Ankündigung, die USA würden sich aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP zurückziehen, keine konkreten Fakten zu seiner Agenda.

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