Pressefreiheit: Kleiner Widerstand mit großer Kraft

02.08.2018 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Thomas Stein 

Der Streit zwischen Arthur Gregg Sulzberger, Herausgeber der New York Times, und Donald Trump spitzt sich zu. Der US-Präsident wird nicht müde zu behaupten, dass Journalisten nur „Fake News“ verbreiten und darum „Feinde des Volks“ sind. Sulzberger bietet ihm die Stirn und macht klar, wie gefährlich die „hetzerische Sprache“ von Trump ist. Die Washington Post wiederum machte jüngst darauf aufmerksam, dass der US-Präsident an einem Tag 77 (!) Falschaussagen verbreitete, rund sechs im Tagesdurchschnitt.

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Ohne meinen Anwalt sage ich (fast) alles

08.06.2018 Krise & Wandel von Thomas Stein 

Journalisten sind legitimiert, kritische Fragen zu stellen, besonders in Krisenfällen, die von öffentlichem Interesse sind. Aus Unternehmenssicht geht es dann vor allem darum, durch direkte Kommunikation Transparenz zu signalisieren und Vertrauen bei Journalisten und in der Öffentlichkeit (wieder)herzustellen.

Weiterlesen # BusinessResilience # Krisenkommunikation

PR-Stunt in den Tod: Savedroid

23.04.2018 Krise & Wandel von Thomas Stein 

Die Betreiber einer Spar-App schlossen ihre Internetseite, tauchten ab und hinterließen die Botschaft, sie und das Geld seien weg. Mehrere Medien berichteten darüber (www.handelsblatt.com).

Weiterlesen # Savedroid # ICO und Krypto-Industrie # drastic campaign

„Die Institute können sich nicht hinter dem Verband verstecken"

06.02.2018 Krise & Wandel von Thomas Stein 

„Gefälschte Umfragen: Das Märchen von den schwarzen Schafen“ und „Manipulationen in der Marktforschung: Fake Interviews“, so lauteten die Überschriften auf Spiegel online Anfang Februar. Seitdem steckt die Marktforschungsbranche in einer Vertrauenskrise. Thomas Stein, Managing Partner bei Instinctif Partners, hat Fragen von marktforschung.de zur erfolgreichen Krisenkommunikation beantwortet.

Weiterlesen # Business Resilience # Krisenkommunikation # Reputationsmanagement

Wie „Politisches Framing“ unsere Einstellung manipuliert

30.10.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Thomas Stein 

Nur wenige Stunden nach den Anschlägen vom 11. September sprach der damalige Präsident George W. Bush nicht über die „Toten", sondern über die „Gefallenen" der Angriffe – und hob die USA damit in den Kriegsmodus. Donald Trump wies seine Regierung an, künftig nicht mehr über „die globale Erderwärmung“, sondern ausschließlich von „Wetterextremen“ zu sprechen, um so die Bedeutung auf regionale Ereignisse zu reduzieren. In Deutschland wird der Begriff „Flüchtlingswelle“ verwendet, um eine physische Bedrohung darzustellen, von der wir überrollt werden und die Schutz notwendig erscheinen lässt. Die Tragweite des „Framing“ in der Politik ist weitreichend und allgegenwärtig. Über Wörter und Begriffe wird unser Blick auf Geschehnisse in bestimmte Bahnen gelenkt – oft ohne, dass wir es merken.

Weiterlesen # Politisches Framing # Kommunikation

Der deutsche CEO, das unpolitische Wesen

01.09.2017 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein 

Wissen Sie, wie der CEO der Deutschen Post, Frank Appel, zur AfD steht? Oder Daimler-Chef Dieter Zetsche zur Entdemokratisierung in der Türkei? Nein? Kein Wunder. Deutsche CEOs äußern sich öffentlich selten oder gar nicht zu politischen Themen. Damit vermeiden sie zwar Angriffsfläche auf ihr Unternehmen, aber sie verschenken auch Chancen für mehr Sympathie.

Weiterlesen # Parteipolitik # CEO # Haltung # Corporate Social Responsibility # Corporate Governance

Unsere Top 5 Kommunikationstipps für internationale Unternehmen

14.06.2017 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein 

Deutschland ist eine Stabilitätsoase. Immer mehr internationale Unternehmen wollen in den deutschen Markt investieren, insbesondere Firmen aus Großbritannien und China. Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) plant jedes siebte britische Unternehmen, zumindestens Teile ihrer Tätigkeit auf das europäische Festland zu verlagern. Weiter gaben 54 Prozent dieser Unternehmen an, dass Deutschland ihr bevorzugtes Ziel sei.

Weiterlesen # MarketEntry # Germany # Unternehmenskommunikation # GatewaytoGermany

2017: Die „ismus-Trends“ und ihre Folgen für die Kommunikation

19.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Thomas Stein 

Ob Brexit, Erdogan, die Trump-Wahl oder der Aufschwung der extrem linken und rechten Parteien in Griechenland, Spanien, Frankreich, Polen, Ungarn, Holland, Österreich oder Deutschland: 2016 war kein gutes Jahr für freiheitlich und europafreundlich denkende Demokraten. Damit zeichnen sich Trends ab, die unsere gesellschaftliche Ordnung und die Kommunikation grundlegend verändern. Und es geht längst nicht nur um eine Verschiebung der relevanten Kommunikationskanäle, sondern vor allem um Inhalte und Tonalität.

Weiterlesen # Brexit # Donald Trump # 2017 # Kommunikationstrends # Populismus

Tit for tat

31.08.2016 Krise & Wandel von Thomas Stein 

Volkswagen zahlt im Dieselskandal in den USA zur Wiedergutmachung bis zu 14,7 Milliarden Dollar Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen. Die Summen sind umgerechnet nahezu identisch. Zahlt die EU hier also mit gleicher Münze heim oder geht es doch – unabhängig voneinander – jeweils um Recht und Gerechtigkeit? Wie auch immer, auf Sympathie der oder gar Unterstützung durch Kunden und Öffentlichkeit dürfen beide Unternehmen kaum hoffen.

Weiterlesen # Volkswagen # Apple # ttip # EU

Bye bye, Britannien

24.06.2016 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein 

Nun also doch. Die Mehrheit der Briten hat sich für den Austritt aus der EU entschieden. Kommunikativ und organisatorisch trifft das die Unternehmen in Deutschland völlig unvorbereitet. So gab bei einer (nicht repräsentativen) Umfrage von Instinctif Partners im Vorfeld der Entscheidung nur etwa jeder siebte Befragte an (15%), dass er um die Folgen eines Brexit für das eigene Unternehmen weiß. Sieben von zehn Befragten gaben zudem an, dass im eigenen Unternehmen nicht einmal auf Führungsebene über die Folgen eines Brexit diskutiert oder informiert wurde. Um Vertrauen in die Stärke und Weitsicht der Unternehmensführung zu sichern, ist spätestens jetzt Dringlichkeit geboten.

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