Der Bürgerdialog: Merkel fragt – und Deutschland antwortet?

29.04.2015 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Knapp

Bereits zum zweiten Mal während ihrer Kanzlerschaft will Angela Merkel wissen, was den Bürgern im Leben wichtig ist. Im Gegensatz zu 2012 ist bei diesem Bürgerdialog auch der Koalitionspartner SPD mit an Bord. Die Politik will raus aus dem Elfenbeinturm und dem Bürger signalisieren, dass es auf seine Bedürfnisse ankommt. Das Motto des Dialogs lautet „Gut leben in Deutschland – Was uns wichtig ist“. Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel haben bei der Auftaktveranstaltung in Berlin bereits geantwortet: Für Gabriel sind seine Töchter wichtig, für Merkel Gesundheit und dass ihr die Arbeit Spaß macht. Ist das die Kommunikation, die es braucht, um die Lücke zwischen Politik und Bevölkerung zu schließen?

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Die digitale Revolution erfasst die Finanzbranche

27.04.2015 Digitale Kommunikation von Dana Garbe

Die angekündigte neue Strategie der Deutschen Bank und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sollen die Weichen für die Zukunft der deutschen Traditionsbank stellen. Wenngleich die skizzierten Maßnahmen keine Revolution darstellen, so zeigen sie doch, dass sich die Geschäftsmodelle der Banken ändern (müssen). Die Finanzbranche steht unter Druck. Technologiestarke Unternehmen im Finanzbereich (FinTechs) sind auf dem Vormarsch. Sie verändern das Kundenverhalten und lassen neue Marktplätze entstehen – jenseits von etablierten Brands und traditionellen Kanälen.

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CEO-Wechsel nach Machiavelli

21.04.2015 CEO-Positionierung von Thomas Stein

Führungskräfte berufen sich nur all zu gern auf den italienischen Philosophen und Politiker Niccolò Machiavelli, wenn sie unliebsame, bisweilen rücksichtslos erscheinende Maßnahmen ergreifen. Dies gilt beim Einstieg eines neuen CEOs, der Handlungsfähigkeit beweisen und sich Respekt verschaffen will, umso mehr. Gleichzeitig wird Machiavelli Unrecht getan, wenn man ihn ausschließlich und aus heutiger Sicht mit einer amoralischen Führungskultur in Verbindung bringt. CEOs, die sich als „harte Hunde“ inszenieren, wenig kommunizieren und sich rücksichtslos zeigen, verlieren die Loyalität ihrer Mitarbeiter. Damit gefährden sie durch Motivationserosion und Mitarbeiterflucht den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens – und betreiben so das Gegenteil von Machiavellis Machterhaltungsstrategie.

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