Netzneutralität oder Diskriminierung im Netz? Wie die Kritik in der digitalen Welt verhallte

29.10.2015 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Jens Bizan

Das EU-Parlament hat in dieser Woche den sogenannten Trilog-Kompromiss zur Netzneutralität gebilligt. Positiv daran ist, dass die EU damit erstmalig gemeinsame Regelungen zur Netzneutralität geschaffen hat – da nationale Regelungen hier ohnehin keinen Sinn machen. Schließlich wurde auch das World Wide Web nur erfunden, weil es in den 1980er Jahren am CERN, das auf schweizerischem und französischem Staatsgebiet liegt, kaum eine Möglichkeit gab, elektronische Informationen auszutauschen. Sir Tim Berners-Lee, der Erfinder dieser Lösung, gehörte in der vergangenen Woche allerdings zu den bekanntesten Kritikern der neuen Regeln.

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Die Leitmedien und das Sommermärchen

26.10.2015 Unternehmenskommunikation von Matus Qurbany

Was denn nun? Basierte der Zuschlag für das Sommermärchen auf einer perfekten Präsentation oder doch nur auf dem schnöden Mammon? Seit Tagen streiten sich der Spiegel auf der einen Seite und erboste Journalisten aus der ganzen Republik auf der anderen Seite, ob die WM 2006 in Deutschland gekauft war oder nicht. Doch anstatt die Aufklärung des Skandals seriös voranzutreiben, kratzen die Medien mit der Art der Berichterstattung an ihrer eigenen Reputation.

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Die Scheu vor dem virtuellen Gang zur Bank

19.10.2015 Finanzmarkt & Investor Relations von Dana Garbe

„Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ –, und was der Deutsche noch nicht lange kennt, dem traut er nicht. Das ist zurzeit das Kernproblem für einen rasant wachsenden Bereich der deutschen Start-up-Szene: den FinTech-Sektor. Zahlreiche Firmen bieten dynamische Anlagemöglichkeiten, individualisierte Finanzpläne oder eine persönliche, virtuelle Beratung. Deutschland ist ein technik-affines Land, allerdings hört für viele die Lust auf Neues beim Geld auf. Ob „Mobile payment“ oder „virtueller Broker“: die Berührungsängste sind nach wie vor hoch. Die Hauptaufgabe der FinTechs ist es also, Vertrauen bei ihren potenziellen Kunden aufzubauen.

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Ab an die Börse! Startups sollen Deutschlands Innovationskraft sichern

06.10.2015 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Kathrin Stackmann

Quelle: BMWi/Susanne Eriksson

Welch enormes Potenzial im Dialog zwischen Politik und Wirtschaft stecken kann, hat Ende September eine Initiative von Wirtschaftsministerium und Unternehmensvertretern gezeigt.

Die Arbeitsgruppen des von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gegründeten Roundtables „Mehr Börsengänge von jungen Wachstumsunternehmen in Deutschland“ stellten in Berlin ihre Vorschläge für die unternehmerische Zukunft Deutschlands vor. Mit dabei sind unter anderem Andreas Preuß von der Deutsche Börse AG, Susanne Klatten als Repräsentantin der UnternehmerTUM GmbH und Florian Nöll, Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Startups e.V.

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