2017: Die „ismus-Trends“ und ihre Folgen für die Kommunikation

19.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Thomas Stein

Ob Brexit, Erdogan, die Trump-Wahl oder der Aufschwung der extrem linken und rechten Parteien in Griechenland, Spanien, Frankreich, Polen, Ungarn, Holland, Österreich oder Deutschland: 2016 war kein gutes Jahr für freiheitlich und europafreundlich denkende Demokraten. Damit zeichnen sich Trends ab, die unsere gesellschaftliche Ordnung und die Kommunikation grundlegend verändern. Und es geht längst nicht nur um eine Verschiebung der relevanten Kommunikationskanäle, sondern vor allem um Inhalte und Tonalität.

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Neulich im Kino, oder: AIDA goes ALDI

15.12.2016 Unternehmenskommunikation von Michael Knecht

Wenn Langeweile töten würde, hätte es unter Münchens Kinobesuchern in letzter Zeit zu einem wahren Massensterben kommen müssen. Denn was der Zuschauer da im Werbeblock über sich ergehen lassen muss, wird leider immer schlimmer.

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – der Fintech-Standort Frankfurt

12.12.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Matus Qurbany

Der Kampf zwischen Frankfurt und Berlin ist längst entbrannt. Es geht um junge, digitale Finanzunternehmen und ihre Köpfe. Seitdem immer mehr große Finanzinstitute Fintech-Hubs in Frankfurt eröffnen, merken auch die umworbenen Programmierer in Berlin, dass es sich in Frankfurt gut leben lässt. Auch wenn es einige Bankhäuser noch nicht wahrhaben wollen: Die Digitalisierung der Finanzbranche läuft bereits auf Hochtouren.

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R2G in Berlin – Breilibü im Bund?

08.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

In Berlin wird heute die erste rot-rot-grüne Regierung vereidigt. SPD-Politiker Michael Müller ist erneut zum Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt gewählt worden. Zuvor hatten die Berliner Grünen, SPD und Linkspartei mehrheitlich dem Koalitionsvertrag des Dreierbündnisses zugestimmt.

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Europas Bankenregulierung zwischen Trump und Basel IV

01.12.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Ina Kolanowski

„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Das mag für Vieles gelten, aber auch für die Wahlversprechen Donald Trumps? In den letzten Monaten des emotionsgeladenen US-Wahlkampfs wurden die Gemüter durch nichts so erhitzt, wie durch die Wahlversprechen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die meisten seiner Reformankündigungen, wie etwa für die Finanzwirtschaft mit der Auflösung von Handelsabkommen, Steuersenkungen und Deregulierung, blieben bloße Worthülsen. Dennoch haben sie die Mehrzahl der US-Amerikaner überzeugt und Trump den Wahlsieg beschert. Auch knapp vier Wochen nach der Wahl lassen konkrete Fakten auf sich warten. Zwar ist der President-elect versöhnlicher geworden und bei vielen seiner Äußerungen, vor allem zur Einwanderungspolitik und zu Muslimen, zurückgerudert. Wie er die USA künftig regieren will, bleibt jedoch weitgehend unkonkret. Auch der veröffentlichte 100-Tage-Plan Trumps lieferte, abgesehen von der Ankündigung, die USA würden sich aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP zurückziehen, keine konkreten Fakten zu seiner Agenda.

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