Mind the gap! Der Brexit, die Mitarbeiter und die Kommunikation

26.07.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Alexandra Zahn-Kolechstein

Wir erleben historische Tage in Brüssel: Die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der EU-Delegation in Brüssel über den mit knapper Mehrheit beschlossenen Austritt aus der Europäischen Union haben begonnen. Ob der Brexit „hart“ oder „weich“ ausfällt, das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Sicher scheint indes, dass selbst bei einem weichen Brexit der ein oder andere Mitarbeiter, insbesondere von Finanzdienstleistern, früher oder später die Insel verlassen dürfte.

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Deutsche Autobauer am Abgrund

24.07.2017 Krise & Wandel von Sibylla Küster

Mit dem Bekanntwerden der manipulierten Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen von VW im September 2015 nahm das Drama seinen Lauf. Die deutsche Automobilindustrie wird seitdem mit beängstigender Regelmäßigkeit von neuen Skandalen erschüttert. Der aktuelle Vorwurf wiegt schwer: Bereits seit Jahren sollen sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler heimlich über Fahrzeuge, Kosten und Zulieferer abgesprochen haben – und auch darüber, wie mit der Abgas-Affäre umzugehen ist. Dass dies über Selbstanzeigen von Daimler und VW ans Licht gekommen sein soll, tröstet dabei kein bisschen.

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Lindners One-Man-Show

21.07.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Die richtige kommunikative Strategie ist auch in Wahlkampfzeiten Gold wert. Während Merkel den „Wahlkampf verweigert“ und Schulz mit seinem Zukunftsplan „Luftschlösser“ baut, setzt die FDP auf eine One-Man-Show von und mit Christian Lindner. Der Spitzenkandidat der FDP macht momentan einiges an Boden gut und kann laut aktueller SPIEGEL-Umfrage seine Beliebtheit deutlich steigern: 38 Prozent der Befragten wünschen sich, dass Lindner in Zukunft „eine wichtige Rolle“ spielen soll.

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„Deutschland macht’s effizient“ – auch beim Thema Energie?

06.07.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

Die Energiewende in Deutschland ist eine reine Stromwende: Raus aus der Atomkraft, mehr Strom aus erneuerbaren Energien. Die beste Energie ist allerdings die, die man nicht verbraucht. Das hat auch die Politik erkannt – in Deutschland und in der EU. In der vergangenen Woche haben sich die EU-Energieminister auf ein neues Energieeffizienz-Ziel geeinigt: 30 Prozent bis 2030. Deutschland hatte sich vergeblich für ein ambitionierteres Ziel eingesetzt. Gehen wir also zu Hause mit gutem Beispiel voran?

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