CEO-Wechsel nach Machiavelli

21.04.2015 CEO-Positionierung von Thomas Stein

Führungskräfte berufen sich nur all zu gern auf den italienischen Philosophen und Politiker Niccolò Machiavelli, wenn sie unliebsame, bisweilen rücksichtslos erscheinende Maßnahmen ergreifen. Dies gilt beim Einstieg eines neuen CEOs, der Handlungsfähigkeit beweisen und sich Respekt verschaffen will, umso mehr. Gleichzeitig wird Machiavelli Unrecht getan, wenn man ihn ausschließlich und aus heutiger Sicht mit einer amoralischen Führungskultur in Verbindung bringt. CEOs, die sich als „harte Hunde“ inszenieren, wenig kommunizieren und sich rücksichtslos zeigen, verlieren die Loyalität ihrer Mitarbeiter. Damit gefährden sie durch Motivationserosion und Mitarbeiterflucht den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens – und betreiben so das Gegenteil von Machiavellis Machterhaltungsstrategie.

Weiterlesen # CEO # Führung # Kommunikation

Handwerk ist besser als Zauberstab

26.09.2014 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Der GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vermeldet als Zwischenstand nach vier (!) Jahren gemeinsamer Arbeit mit einem Sprachwissenschaftler, dass bis jetzt 29 „Versicherungs-Bedingungswerke“ sprachlich überarbeitet worden sind. Ziel sei es, das Versicherungs-Chinesisch in Klartext zu bringen und für Verbraucher verständlicher zu machen. Weitere vier Jahre werden dann jetzt wohl benötigt, um ein verständliches Wort für „Versicherungs-Bedingungswerke“ zu finden.

Weiterlesen # Kommunikation

Guter Ruf. Alles gut?

08.08.2014 CEO-Positionierung von Thomas Stein

Roland Koch enttäuscht als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger und geht. Heute scheidet er offiziell aus dem Vorstand aus. Damit ist er nicht alleine. Konzernlenker scheitern oft, bleiben durchschnittlich nur drei Jahre im Amt. Doch woran liegt das? Ein gutes Reputationsmanagement könnte dem frühzeitig entgegen wirken.

Weiterlesen # Reputation # Kommunikation # News

Bild’ dir deine Meinung!

31.03.2014 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Krisen sind gut – für Journalisten und Medien sowie ihre Leser, Zuschauer und Zuhörer. Krisen liefern dringend benötigte Themen und die dafür notwendige Aufmerksamkeit. Die Berichterstattung zur Annexion der Krim durch Russland zeigt dabei beispielhaft, wie Medien Themen begleiten – und damit zur Eskalation beitragen.

Weiterlesen # Kommunikation # Krise # Medien

Beeinflusst öffentlicher Erwartungsdruck und Medienberichterstattung die Unabhängigkeit der Justiz?

18.03.2014 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

In einer bundesweiten Befragung gaben 55 Prozent der Richter und Staatsanwälte in Deutschland an, dass sie tatsächlich eine große (42 Prozent) oder sehr große (13 Prozent) Gefahr darin sehen, dass durch den öffentlichen Erwartungsdruck die Unabhängigkeit der Gerichte beeinträchtigt sehen. Richter und Staatsanwälte, die mit Strafverfahren befasst sind, die häufiger als andere Verfahren die Aufmerksamkeit der Medien und damit der Öffentlichkeit auf sich ziehen, äußerten sich dabei ähnlich. Hier sehen 44 Prozent eine große, ebenfalls 13 Prozent eine sehr große Gefahr.

Weiterlesen # Moral # Ethik # Versicherung # Recht

1 2 Seite 2 von 2