Schrei vor Glück? Wo bleibt die Aktienkultur bei Börsengängen?

10.10.2014 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Anfang der Woche kommentierte der Platow Brief die Börsengänge von Zalando und Rocket Internet wie folgt: „Der ziemlich verunglückte Börsenstart von Zalando und Rocket Internet war alles andere als eine Werbeveranstaltung zur Förderung der deutschen Aktienkultur. Obwohl beide Neuemissionen mehr als zehnfach überzeichnet waren und die vorbörslichen Graumarktkurse auf satte Zeichnungsgewinne hindeuteten, verlief der Börsenstart für beide Unternehmen mehr als holprig. Was ist passiert?

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Wie geht „gerechte“ Risikoverteilung bei Anlageprodukten?

07.10.2014 Finanzmarkt & Investor Relations von Dr. Hubert Becker

Mittelstandanleihen für Projekte, insbesondere für Immobilienentwicklungen, werden oft als Alternative zur Bankfinanzierung eingesetzt. Dabei lautet oft die skeptische Frage von Investoren: Warum denn keine Bankfinanzierung? Und es folgt die schlichte These: Wenn keine Bank finanziert (oder finanzieren möchte) muss das Risiko sehr hoch sein und dementsprechend ein sehr hoher Kupon als Risikoprämie geboten werden. Mit anderen Worten: Anleiheinvestoren erhalten keine risikogerechte Rendite. Ein Trugschluss.

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Von der Politik in die Wirtschaft – Wie sage ich es der Öffentlichkeit?

02.10.2014 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Kathrin Stackmann

Das Ministeramt eingebüßt, aus dem Parlament ausgeschieden – und nun? Für viele Politiker wird die Antwort auf diese Frage zum Drahtseilakt. Wer wie Klaus Töpfer zu den Vereinten Nationen wechselt, wird medial bestenfalls gnädig ignoriert. Wer jedoch eine berufliche Herausforderung in der Wirtschaft sucht, muss mit herber Kritik rechnen. Darunter leidet nicht nur das Renommee des (Ex-) Politikers und seiner Partei, sondern auch das des künftigen Arbeitgebers.

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Handwerk ist besser als Zauberstab

26.09.2014 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Der GDV Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vermeldet als Zwischenstand nach vier (!) Jahren gemeinsamer Arbeit mit einem Sprachwissenschaftler, dass bis jetzt 29 „Versicherungs-Bedingungswerke“ sprachlich überarbeitet worden sind. Ziel sei es, das Versicherungs-Chinesisch in Klartext zu bringen und für Verbraucher verständlicher zu machen. Weitere vier Jahre werden dann jetzt wohl benötigt, um ein verständliches Wort für „Versicherungs-Bedingungswerke“ zu finden.

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Mitarbeit mangelhaft oder Gedankenlesen für Fortgeschrittene

26.08.2014 Finanzmarkt & Investor Relations von Michael Knecht

Schon in der Schule war die Kommunikationsfreudigkeit unter den Schülern recht unterschiedlich ausgeprägt. Die einen waren kaum zu stoppen, die anderen nur selten zur Mitarbeit zu motivieren. Der Rest lag irgendwo dazwischen.

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Die digitalen Ambitionen der Bundesregierung - die Wirtschaft ist gefragt

20.08.2014 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Die Politik drückt aufs Tempo! Es wird aber auch langsam Zeit. In seinem FAZ-Beitrag „Das Netz – Raum der Chancen und der Freiheit“ beschwor Innenminister Thomas de Maizière diese Woche den digitalen Wandel. Nun soll es schnell gehen: Die digitale Agenda steht, ein IT-Sicherheitsgesetz befindet sich in der Fertigstellung und auch bei der europäischen Datenschutzrichtlinie soll es vorangehen. Sind die Zeiten, in denen die Bundeskanzlerin vom Neuland sprach, damit vorüber? Deutschland auf dem Weg zum Pacemaker für IT-Sicherheit?

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Interne Kommunikation - Potenzial nutzen!

12.08.2014 Interne Kommunikation von Kathrin Stackmann

Die deutsche Wirtschaft zeichnet sich durch Erfindergeist, Innovationsfreude und den Anspruch auf höchste Produktqualität aus. Der Mischung aus einigen Weltkonzernen und einem breiten Mittelstand ist es zu verdanken, dass Deutschland relativ unbeschadet durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen ist.

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König Fußball - Ohne gesellschaftliche Verantwortung geht es nicht

11.08.2014 Unternehmenskommunikation von Kathrin Stackmann

Nur noch etwa zwei Wochen bis zum Start in die neue Bundesliga-Saison und der Rekordmeister legt schon vor – allerdings abseits des klassischen Trainingsplatzes. Branchenprimus FC Bayern München hat in der letzten Woche im Rahmen einer USA-Tour sein neues Büro am Big Apple medienträchtig eröffnet. Zeitlich haben die Bayern damit ein glückliches Händchen bewiesen: Letztes Jahr Champions League-Sieger, neuer Fußballhype in den USA und dazu noch Deutschland als Weltmeister. Hand in Hand mit den Anteilseignern Adidas, Allianz und Audi sollen nun neue Wachstumsmärkte erschlossen werden. Andere europäische Top-Clubs tun dies auch und scheinbar gibt es dabei nur Gewinner, abgesehen von einer beeinträchtigten Saisonvorbereitung.

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Guter Ruf. Alles gut?

08.08.2014 CEO-Positionierung von Thomas Stein

Roland Koch enttäuscht als Vorstandsvorsitzender bei Bilfinger und geht. Heute scheidet er offiziell aus dem Vorstand aus. Damit ist er nicht alleine. Konzernlenker scheitern oft, bleiben durchschnittlich nur drei Jahre im Amt. Doch woran liegt das? Ein gutes Reputationsmanagement könnte dem frühzeitig entgegen wirken.

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Vielen Dank, Herr Draghi!

04.08.2014 Finanzmarkt & Investor Relations von Christian Fälschle

Die Notenbank hat es geschafft. Dank ihrer Ultratiefzinspolitik sind inzwischen alle Assets teuer geworden. Aktionäre haben in den letzten Tagen einen Vorgeschmack bekommen, was ihnen bevorstehen könnte. Wenn die Unternehmensgewinne hinter den Erwartungen zurückbleiben, wird sich schnell zeigen, dass Aktien lange nicht so billig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Deutsche Anleihen bringen fast nichts mehr, die Rendite zehnjähriger Anleihen ist auf ein Rekordtief von 1,1 Prozent gefallen. Bei Anleihen von ein- bis neunjähriger Laufzeit steht inzwischen eine Null vor dem Komma. Und auch bei Immobilien zeigen sich erste Blasenbildungen. Wenn eine Immobilie so viel kostet wie zehn Jahresmieten, soll man kaufen, bei 20 Jahresmieten soll man verkaufen – so die goldene Regel. Jüngste Untersuchungen in deutschen Ballungszentren zeigen, dass wir derzeit bei Preisen zwischen 17 und 18 Jahresmieten liegen. Auch Betongeld ist schon sehr teuer geworden und längst nicht mehr eine „sichere Bank“.

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