Der deutsche CEO, das unpolitische Wesen

01.09.2017 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Wissen Sie, wie der CEO der Deutschen Post, Frank Appel, zur AfD steht? Oder Daimler-Chef Dieter Zetsche zur Entdemokratisierung in der Türkei? Nein? Kein Wunder. Deutsche CEOs äußern sich öffentlich selten oder gar nicht zu politischen Themen. Damit vermeiden sie zwar Angriffsfläche auf ihr Unternehmen, aber sie verschenken auch Chancen für mehr Sympathie.

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CEOs treffen Zeitungsmacher

02.06.2015 CEO-Positionierung von Instinctif Partners

Im April fand das erste „Berliner Tischgespräch“ statt. Ulrich Stockheim (Instinctif Partners) und Michael Mronz (MM Promotion) luden gemeinsam Zeitungsmacher und CEOs in den exklusiven China Club zum Austausch ein. Aktuelle Themen gab es genug: Sanktionen gegen Russland, die Energiewende, Staatsschulden und die Digitalisierung der Medien.

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CEO-Wechsel nach Machiavelli

21.04.2015 CEO-Positionierung von Thomas Stein

Führungskräfte berufen sich nur all zu gern auf den italienischen Philosophen und Politiker Niccolò Machiavelli, wenn sie unliebsame, bisweilen rücksichtslos erscheinende Maßnahmen ergreifen. Dies gilt beim Einstieg eines neuen CEOs, der Handlungsfähigkeit beweisen und sich Respekt verschaffen will, umso mehr. Gleichzeitig wird Machiavelli Unrecht getan, wenn man ihn ausschließlich und aus heutiger Sicht mit einer amoralischen Führungskultur in Verbindung bringt. CEOs, die sich als „harte Hunde“ inszenieren, wenig kommunizieren und sich rücksichtslos zeigen, verlieren die Loyalität ihrer Mitarbeiter. Damit gefährden sie durch Motivationserosion und Mitarbeiterflucht den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens – und betreiben so das Gegenteil von Machiavellis Machterhaltungsstrategie.

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