Mind the gap! Der Brexit, die Mitarbeiter und die Kommunikation

26.07.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Alexandra Zahn-Kolechstein

Wir erleben historische Tage in Brüssel: Die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der EU-Delegation in Brüssel über den mit knapper Mehrheit beschlossenen Austritt aus der Europäischen Union haben begonnen. Ob der Brexit „hart“ oder „weich“ ausfällt, das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Sicher scheint indes, dass selbst bei einem weichen Brexit der ein oder andere Mitarbeiter, insbesondere von Finanzdienstleistern, früher oder später die Insel verlassen dürfte.

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Ende gut, alles gut?

03.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Was lange als kleine Schwester von TTIP und als dessen Blaupause galt, entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem politischen Gau für Europa. Im Zusammenhang mit CETA kommen einem momentan eher Begriffe wie Fiasko, Lächerlichkeit und Desaster in den Sinn – anstelle von Fortschritt oder Globalisierung. Die Inhalte des umstrittenen Handelsabkommens mit Kanada wurden überschattet von der Blamage, die Wallonien der EU bescherte. Das Abkommen wurde am Sonntag unterzeichnet. Gilt also doch „Ende gut, alles gut“?

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Tit for tat

31.08.2016 Krise & Wandel von Thomas Stein

Volkswagen zahlt im Dieselskandal in den USA zur Wiedergutmachung bis zu 14,7 Milliarden Dollar Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen. Die Summen sind umgerechnet nahezu identisch. Zahlt die EU hier also mit gleicher Münze heim oder geht es doch – unabhängig voneinander – jeweils um Recht und Gerechtigkeit? Wie auch immer, auf Sympathie der oder gar Unterstützung durch Kunden und Öffentlichkeit dürfen beide Unternehmen kaum hoffen.

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Bye bye, Britannien

24.06.2016 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Nun also doch. Die Mehrheit der Briten hat sich für den Austritt aus der EU entschieden. Kommunikativ und organisatorisch trifft das die Unternehmen in Deutschland völlig unvorbereitet. So gab bei einer (nicht repräsentativen) Umfrage von Instinctif Partners im Vorfeld der Entscheidung nur etwa jeder siebte Befragte an (15%), dass er um die Folgen eines Brexit für das eigene Unternehmen weiß. Sieben von zehn Befragten gaben zudem an, dass im eigenen Unternehmen nicht einmal auf Führungsebene über die Folgen eines Brexit diskutiert oder informiert wurde. Um Vertrauen in die Stärke und Weitsicht der Unternehmensführung zu sichern, ist spätestens jetzt Dringlichkeit geboten.

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Kein Wort über Brexit

13.04.2016 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

Die Bank of America warnte jüngst ihre Mitarbeiter davor, das Wort „Brexit“ gegenüber Kunden in den Mund zu nehmen. Das Thema auszublenden, ist eine mögliche Strategie. Instinctif Partners empfiehlt Unternehmen in Deutschland eine andere – und hat dafür erstmals eine kostenfreie „Instant-Beratung“ entwickelt. 

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Großbritannien und die EU - es geht erneut um alles

12.04.2016 Unternehmenskommunikation von Cornelius Brand

„To stay or not to stay – this is the question again!“, darf man in Anlehnung an Shakespeares Hamlet, Prinz von Dänemark sagen. Der drohende Brexit ist die Wiederaufnahme eines alten Stücks: Das Warten auf die Entscheidung der Briten, ob sie nun Teil der EU bleiben – oder eben nicht.

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Großbritannien und die Juncker-Wahl: ungenügende Kommunikation auf höchster Ebene

10.07.2014 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Dass zuweilen auch auf höchster politischer Ebene sehr unzureichend kommuniziert wird, lässt sich an der Abstimmung über die Neubesetzung des Präsidenten der EU-Kommission erkennen. Der britische Premier David Cameron stemmte sich dabei vehement gegen die Ernennung Jean-Claude Junckers und stellte sich gegen die große Mehrheit der EU-Staaten. Juncker passt ihm nicht als Kandidat, da er sich für „mehr Europa“ einsetzt. Zu schnell wird dieses Verhalten medial schlicht als störrische, unverständliche, britische Eigenheit abgetan. Kommentatoren wie Wolfgang Münchau legen den Briten bereits einen EU-Austritt nahe, damit diese einem weiteren politischen Zusammenwachsen der Union nicht im Wege stehen.

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