Netzneutralität oder Diskriminierung im Netz? Wie die Kritik in der digitalen Welt verhallte

29.10.2015 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Jens Bizan

Das EU-Parlament hat in dieser Woche den sogenannten Trilog-Kompromiss zur Netzneutralität gebilligt. Positiv daran ist, dass die EU damit erstmalig gemeinsame Regelungen zur Netzneutralität geschaffen hat – da nationale Regelungen hier ohnehin keinen Sinn machen. Schließlich wurde auch das World Wide Web nur erfunden, weil es in den 1980er Jahren am CERN, das auf schweizerischem und französischem Staatsgebiet liegt, kaum eine Möglichkeit gab, elektronische Informationen auszutauschen. Sir Tim Berners-Lee, der Erfinder dieser Lösung, gehörte in der vergangenen Woche allerdings zu den bekanntesten Kritikern der neuen Regeln.

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