Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft: Reputationschance oder endgültiger Glaubwürdigkeitsverlust?

20.06.2017 Unternehmenskommunikation von Hubert Becker

Wer hat noch nicht gestaunt, wenn nach einmaligem Googeln eines Themas wochenlang themenbezogene Werbung im Internetbrowser auftaucht. Zielgruppengenaues, sogar individuelles, Targeting ist in der digitalen Welt eine Selbstverständlichkeit geworden. Das hat Vor- und Nachteile. Manchmal ist es lästig, manchmal bringt es erstaunliche Einsichten.

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Eine Hand wäscht die andere? Das Image der Türkei als Seifenstück

26.04.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Ausgezeichnet als weltweit bester Tourismus-Film wirbt „Home of Turquoise“, der im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei in Zusammenarbeit mit Turkish Airlines produziert wurde, mit den gängigen Bildern für die Türkei. Er erzählt die Geschichte einer Kite-Surferin, die das türkisfarbene Meer der türkischen Küsten entdeckt und dabei über die Möglichkeiten „to move forward, to fly and to be free“ sinniert.

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Alte Sünde macht oft neue Schande Oder: Beichten hilft den Aktienkursen

07.04.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Bevor eine Person ins Rampenlicht der Öffentlichkeit tritt, muss sie sich überlegen, welche Leichen sie im Keller hat – und welche davon sie vorab offenlegt: uneheliche Kinder, heimliche Geliebte, schwarz beschäftigte Haushaltshilfen, begünstigte Ehefrauen und Kinder, Alkoholprobleme, unrechtmäßig erlangte akademische Titel, fehlerhafte Spesen-/Reisekostenabrechnungen, hohe Nebeneinkünfte, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch Dritte aufgedeckt können sie der Reputation einer Person erheblich schaden, ihr vermutlich sogar die Karriere verbauen.

Weiterlesen # Börse # Aktien # Reputation

Old sins can bring new scandals

07.04.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Before people take a step into the limelight, they must consider any skeletons stashed in their closet - and which of these to disclose in advance: anything from a criminal record to a CV that is not wholly truthful to exaggerated expense reports. Undisclosed and later uncovered by third parties, they can seriously damage a person’s reputation, and even destroy a career.

Weiterlesen # Stock # Stock Exchange # Reputation

Ausblick 2017: Wohlwollen, Glaubwürdigkeit, Konsequenz – vom zeitgemäßen Umgang mit der (neuen) Macht

17.01.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

„Gebt den Kindern das Kommando! Sie bedenken nicht, was sie tun“, sang 1986 Herbert Grönemeyer in seinem Ohrwurm. Die Mehrheit derer, die heute in Deutschland Verantwortung tragen, in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, kennen diese sympathischen Zeilen. Sympathisch waren sie auch deshalb, weil man sie als nett und ungefährlich abtun konnte: Die Idee dahinter war doch immer nur ein Gedankenspiel. Denn welcher „ernsthafte“ Erwachsene würde Kindern echte Macht übertragen?

Weiterlesen # DonaldTrump # AngelaMerkel # 2017 # Reputation

Ende gut, alles gut?

03.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Was lange als kleine Schwester von TTIP und als dessen Blaupause galt, entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem politischen Gau für Europa. Im Zusammenhang mit CETA kommen einem momentan eher Begriffe wie Fiasko, Lächerlichkeit und Desaster in den Sinn – anstelle von Fortschritt oder Globalisierung. Die Inhalte des umstrittenen Handelsabkommens mit Kanada wurden überschattet von der Blamage, die Wallonien der EU bescherte. Das Abkommen wurde am Sonntag unterzeichnet. Gilt also doch „Ende gut, alles gut“?

Weiterlesen # CETA # EU # Reputation

Vertrauen in einer zynischen Welt

03.10.2016 Krise & Wandel von Hubert Becker

Krisenkommunikation ist maximal verdichtete Unternehmenskommunikation. Es geht um eines der wichtigsten Assets eines Unternehmens, die Reputation. Es ist eilig, weil die Öffentlichkeit Aufklärung verlangt. Und fast immer ist der Chef gefragt.

Weiterlesen # Reputation # Krise

Fall Behrends lässt Berliner CDU in die Kommunikationsfalle tappen

30.09.2016 Krise & Wandel von Kim Schach

Sexistische Sprüche, Verleumdungsvorwürfe und nun auch noch angebliche Affären hochrangiger Politiker: Die Berliner CDU führt derzeit eine öffentliche Schlammschlacht – und macht nach der Berliner Wahl deutlich, wie schnell Reputation nachhaltig beschädigt werden kann. Statt die unerfreulichen Ergebnisse der Wahl zu analysieren, bezichtigen sich Parteikollegen öffentlich der Falschaussage und versuchen, durch Rückgriff auf eidesstattliche Aussagen, ihre eigene Glaubwürdigkeit zu retten. So verkommt die Debatte über Sexismus in der Politik zu einem Lehrstück über reputationsschädigendes Verhalten.

Weiterlesen # Kommunikationsfalle # Reputation # Sexismus # Krisenkommunikation # CDU

Gut geht anders – Interviews im Reset

20.01.2016 Unternehmenskommunikation von Thomas Stein

„Wenn Du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben“, wusste Boethius, der römische Philosoph und Politiker. In einem Interview ist Schweigen naturgemäß nicht Sinn der Sache, darum sollte jede Antwort und Aussage vorab wohl überlegt sein. Was der Vorstandsvorsitzende der VW AG, Matthias Müller, in einem Radio-Interview nicht bedachte, sollte die Kommunikationsabteilung im Nachgang korrigieren. Entsprechend baten die PR-Verantwortlichen den US-amerikanischen Radiosender NFP darum, das Interview mit Müller zu wiederholen. Der Radiosender ließ sich darauf ein. Im Ergebnis blieb dies aus Sicht von VW aber erfolglos, da das ursprüngliche Interview zum Teil bereits gesendet wurde und der Korrekturversuch auch deshalb im Nachgang verpuffte. Vermutlich hatte sich der Radiosender überhaupt nur deswegen auf ein zweites Interview eingelassen, um von Müller selbst zu erfahren, welche seiner Aussagen VW denn im Nachgang als Fehler empfand und wie diese korrigiert werden sollten.

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Nachfolgeregelung im Mittelstand: Kommunikatives Potenzial nutzen

11.01.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Carsten Böhme & Matus Qurbany

Der demografische Wandel trifft den deutschen Mittelstand. Laut einer Analyse der KfW planen bis 2017 mehr als eine halbe Million kleine und mittlere Unternehmen eine Geschäftsübergabe oder einen Geschäftsverkauf. Das entspricht fast 16 Prozent des gesamten Mittelstands mit mehr als vier Millionen Arbeitnehmern. Kein Wunder, dass Deutschland relativ weit oben auf den Einkaufslisten der Private-Equity-Investoren steht.

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