Strafzinsen: Eine neue Angst geht um

08.08.2019 Kapitalmarkt & Investor Relations von Johannes Zenner 

Pech für Sparer: Nix los fürs Moos. Das Institut der deutschen Wirtschaft sagt, dass wir mindestens bis zum Jahr 2050 mit Mickerzinsen leben müssen. Der Hintergrund:

1. Gesellschaft: Die Zinsen in allen Industrieländern sinken schon seit Beginn der 1990er-Jahre. Liegt am demografischen Wandel. Wir werden immer älter. Beispiel: Deutschland. Immer mehr Menschen bereiten sich auf ein langes Leben vor, sparen zunehmend für später. Folge: Weniger Ausgaben, weniger Zinsspielraum.

2. Wirtschaft: Parallel gehen die Investitionen der Unternehmen zurück, auch weil die Geschäftsbeziehungen, ohnehin weltweit immer vernetzter, weniger kalkulierbar und damit steuerbar werden. Die Risikobereitschaft sinkt. Dieser Investitionsstau drückt auch den Zins.

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Fonds-Muffel brauchen Leistung – und klare Worte

15.05.2019 Kapitalmarkt & Investor Relations von Johannes Zenner 

Sparen in Zeiten von Niedrigzinsen, längst kein Selbstläufer. Ganz gut geht das auf Dauer eigentlich nur über die Kapitalmärkte und hier in erster Linie mit Aktien. Auch wenn wir uns da bekanntlich eher schwertun, etwa im Vergleich zu USA und Großbritannien. Immerhin: Rund zehn Millionen Aktionäre gibt es hierzulande. Fünf Millionen davon setzen auf Aktienfonds. Das ist deutlich einfacher und bequemer als selbst weltweit die Märkte nach vielversprechenden Unternehmen zu durchkämmen – und immer das Depot im Blick behalten zu müssen. Schont Nerven und Lebenszeit.

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