Mind the gap! Der Brexit, die Mitarbeiter und die Kommunikation

26.07.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Alexandra Zahn-Kolechstein

Wir erleben historische Tage in Brüssel: Die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der EU-Delegation in Brüssel über den mit knapper Mehrheit beschlossenen Austritt aus der Europäischen Union haben begonnen. Ob der Brexit „hart“ oder „weich“ ausfällt, das werden die kommenden Wochen und Monate zeigen. Sicher scheint indes, dass selbst bei einem weichen Brexit der ein oder andere Mitarbeiter, insbesondere von Finanzdienstleistern, früher oder später die Insel verlassen dürfte.

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Nachlese DVFA-Frühjahrskonferenz – Tipps für ansprechende Investorenpräsentationen

20.06.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Vom 8. bis 10. Mai 2017 fand in Frankfurt die diesjährige DVFA Frühjahrskonferenz statt – mit weiter steigendem Interesse von Unternehmen und Investment-Profis. 55 Unternehmen (Vorjahr: 43) stellten sich den Fragen der Financial Community. Mehr als 300 Analysten und Investoren (Vorjahr: 273) hatten sich angemeldet. Die Zahl der vereinbarten One-on-One-Meetings verdoppelte sich auf 540 (Vorjahr: 259). Das Interesse an der Veranstaltung war so groß, dass man aus Platzgründen sogar umziehen musste: vom DVFA Center in das Marriott Hotel. Damit hat die DVFA-Frühjahrskonferenz ihren Stellenwert als wichtige Investoren- und Analystenkonferenz für kleine und mittlere Unternehmen deutlich ausgebaut.

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Alte Sünde macht oft neue Schande Oder: Beichten hilft den Aktienkursen

07.04.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Bevor eine Person ins Rampenlicht der Öffentlichkeit tritt, muss sie sich überlegen, welche Leichen sie im Keller hat – und welche davon sie vorab offenlegt: uneheliche Kinder, heimliche Geliebte, schwarz beschäftigte Haushaltshilfen, begünstigte Ehefrauen und Kinder, Alkoholprobleme, unrechtmäßig erlangte akademische Titel, fehlerhafte Spesen-/Reisekostenabrechnungen, hohe Nebeneinkünfte, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch Dritte aufgedeckt können sie der Reputation einer Person erheblich schaden, ihr vermutlich sogar die Karriere verbauen.

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Old sins can bring new scandals

07.04.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Ursula Querette

Before people take a step into the limelight, they must consider any skeletons stashed in their closet - and which of these to disclose in advance: anything from a criminal record to a CV that is not wholly truthful to exaggerated expense reports. Undisclosed and later uncovered by third parties, they can seriously damage a person’s reputation, and even destroy a career.

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Die Fondsbranche steht (erneut) vor einem schwierigen Jahr

07.02.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Matus Qurbany

Vor welchen Herausforderungen steht die Fondsbranche 2017? Das war – erneut – das zentrale Thema des Fondskongresses in Mannheim, das Fondsmanager, Finanzberater und Investoren bzw. ehemalige Politiker umtrieb. Geht es nach Ex-Dr. und Ex-Verteidigungs- und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dann muss sich Deutschland auf eine Zeitenwende einstellen, die Politik und Finanzbranche gleichermaßen betrifft. Insbesondere die „Mischung“ aus hartem Brexit, dem Protektionismus von US-Präsident Trump und dem von China präsentierten Selbstverständnis als Bewahrer des Freihandels werde die Kapitalmärkte volatil halten und die Investmententscheidungen der kommenden Monate prägen.

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White Paper: Content is King – mit Inhalten überzeugen

07.02.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Annette Kohler-Kruse

Geschäftsberichte aus der Sicht institutioneller Investoren und Research-Analysten

Jedes Jahr widmen sich Unternehmen gemeinsam mit ihren Wirtschaftsprüfern, Finanz-, Marketing- und Kommunikationsexperten über einen langen Zeitraum hinweg der Erstellung ihrer Geschäftsberichte. Und immer wieder resultiert daraus eine breite Palette unterschiedlichster Darstellungsformen. Instinctif Partners hat im Rahmen eines White Papers die Sichtweise institutioneller Investoren und Research-Analysten auf Geschäftsberichte börsennotierter Unternehmen untersucht.

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Das neue „KMU-Listing-Segment“ – Déjà vu oder Chance?

25.01.2017 Finanzmarkt & Investor Relations von Annette Kohler-Kruse

Am 01. März 2017 ist es soweit: An der Frankfurter Wertpapierbörse wird das neue „KMU-Segment“ den Entry Standard im Freiverkehr ersetzen. Was ist „neu“ an diesem Segment, das gezielt kleineren und mittelständischen Unternehmen, den sogenannten KMU, den Zugang zu Wachstumskapital erleichtern soll? Neue Marktsegmente für ähnliche Zielgruppen wurden ja auch vorher schon das ein oder andere Mal etabliert und wieder abgeschafft. Der „Neue Markt“ zum Beispiel, der die Kapitalmarktszene rund sechs Jahre intensiv beschäftigte. Oder der „Entry Standard“, der 2005 ins Leben gerufen wurde und nun im März dieses Jahres ersetzt wird. Wenngleich in diesen Segmenten auch erfolgreiche Unternehmen vertreten waren, bleiben doch primär die zahlreichen Gesellschaften in Erinnerung, deren Geschäftsmodelle aus unterschiedlichsten Gründen gescheitert sind und unter anderem in Insolvenzen mündeten.

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – der Fintech-Standort Frankfurt

12.12.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Matus Qurbany

Der Kampf zwischen Frankfurt und Berlin ist längst entbrannt. Es geht um junge, digitale Finanzunternehmen und ihre Köpfe. Seitdem immer mehr große Finanzinstitute Fintech-Hubs in Frankfurt eröffnen, merken auch die umworbenen Programmierer in Berlin, dass es sich in Frankfurt gut leben lässt. Auch wenn es einige Bankhäuser noch nicht wahrhaben wollen: Die Digitalisierung der Finanzbranche läuft bereits auf Hochtouren.

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Europas Bankenregulierung zwischen Trump und Basel IV

01.12.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Ina Kolanowski

„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Das mag für Vieles gelten, aber auch für die Wahlversprechen Donald Trumps? In den letzten Monaten des emotionsgeladenen US-Wahlkampfs wurden die Gemüter durch nichts so erhitzt, wie durch die Wahlversprechen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die meisten seiner Reformankündigungen, wie etwa für die Finanzwirtschaft mit der Auflösung von Handelsabkommen, Steuersenkungen und Deregulierung, blieben bloße Worthülsen. Dennoch haben sie die Mehrzahl der US-Amerikaner überzeugt und Trump den Wahlsieg beschert. Auch knapp vier Wochen nach der Wahl lassen konkrete Fakten auf sich warten. Zwar ist der President-elect versöhnlicher geworden und bei vielen seiner Äußerungen, vor allem zur Einwanderungspolitik und zu Muslimen, zurückgerudert. Wie er die USA künftig regieren will, bleibt jedoch weitgehend unkonkret. Auch der veröffentlichte 100-Tage-Plan Trumps lieferte, abgesehen von der Ankündigung, die USA würden sich aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP zurückziehen, keine konkreten Fakten zu seiner Agenda.

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Neue Nachhaltigkeitspflichten für Unternehmen – die Zeit läuft

29.10.2016 Finanzmarkt & Investor Relations von Michael Knecht

Seit knapp vier Wochen liegt nun ein Regierungsentwurf für das Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) auf dem Tisch. Damit soll die CSR-Richtlinie der EU (EU-Richtlinie 2014/95), die am 22. Oktober 2014 vom Europäischen Rat verabschiedet wurde, in deutsches Recht umgesetzt werden. Höchste Zeit, denn bis zum 6. Dezember 2016 muss die Umsetzung abgeschlossen sein.

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