Über den Umgang mit „alternativen Fakten“ oder: Des Kaisers neue Kleider

27.01.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Bernd Buschhausen

Die erste Pressekonferenz des Weißen Hauses nach Trumps Amtseinführung hat uns eines deutlich vor Augen geführt: Auch wir im Westen, in Ländern mit freien Medien und demokratisch-freiheitlichen Werten, müssen lernen, mit „alternativen Fakten“ umzugehen. Sprich: Der wahrheitsverdrehenden Propaganda mit seriöser, faktenreicher und nüchterner Kommunikation zu begegnen.

Weiterlesen # Donald Trump # 2017 # Fake Nachrichten

Ausblick 2017: Wohlwollen, Glaubwürdigkeit, Konsequenz – vom zeitgemäßen Umgang mit der (neuen) Macht

17.01.2017 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

„Gebt den Kindern das Kommando! Sie bedenken nicht, was sie tun“, sang 1986 Herbert Grönemeyer in seinem Ohrwurm. Die Mehrheit derer, die heute in Deutschland Verantwortung tragen, in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, kennen diese sympathischen Zeilen. Sympathisch waren sie auch deshalb, weil man sie als nett und ungefährlich abtun konnte: Die Idee dahinter war doch immer nur ein Gedankenspiel. Denn welcher „ernsthafte“ Erwachsene würde Kindern echte Macht übertragen?

Weiterlesen # DonaldTrump # AngelaMerkel # 2017 # Reputation

2017: Die „ismus-Trends“ und ihre Folgen für die Kommunikation

19.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Thomas Stein

Ob Brexit, Erdogan, die Trump-Wahl oder der Aufschwung der extrem linken und rechten Parteien in Griechenland, Spanien, Frankreich, Polen, Ungarn, Holland, Österreich oder Deutschland: 2016 war kein gutes Jahr für freiheitlich und europafreundlich denkende Demokraten. Damit zeichnen sich Trends ab, die unsere gesellschaftliche Ordnung und die Kommunikation grundlegend verändern. Und es geht längst nicht nur um eine Verschiebung der relevanten Kommunikationskanäle, sondern vor allem um Inhalte und Tonalität.

Weiterlesen # Brexit # Donald Trump # 2017 # Kommunikationstrends # Populismus

R2G in Berlin – Breilibü im Bund?

08.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

In Berlin wird heute die erste rot-rot-grüne Regierung vereidigt. SPD-Politiker Michael Müller ist erneut zum Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt gewählt worden. Zuvor hatten die Berliner Grünen, SPD und Linkspartei mehrheitlich dem Koalitionsvertrag des Dreierbündnisses zugestimmt.

Weiterlesen # r2g # BTW2017 # Bundestagswahl

Let’s face it – perception is not reality!

09.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Ein seltsam richtig-falsches Bild macht die Runde an diesem historischen Morgen, wieder ein 9. November hier in Deutschland: Lady Liberty schlägt die Hände vors Gesicht – aus Scham über den Wahlsieg von Donald Trump oder aus Verzweiflung über den Erfolg des „bösen, älteren weißen Mannes“?

Weiterlesen # Präsidentschaftswahlen # DonaldTrump # USA # Populismus # Demokratie

Paris 2.0: Klimaverhandlungen in Marrakesch

07.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

In Marrakesch kommen sie ab heute wieder für zwei Wochen zusammen: die internationalen Klimaverhandler. Ihre Mission: Das Klima retten, indem sie das am 4. November in Kraft getretene historische Pariser Klimaabkommen mit Leben füllen.

Das Paris-Abkommen gilt schon jetzt als diplomatische Meisterleistung für den internationalen Klimaschutz. Im Dezember 2015 einigten sich 197 Länder nach langen und zähen Verhandlungen auf ein anspruchsvolles und rechtlich verbindliches Klimaregime. Das ambitionierte Ziel: Die Erde soll sich langfristig deutlich weniger als zwei Grad Celsius erwärmen, idealerweise weniger als 1,5 Grad Celsius.

Weiterlesen # Klimawandel # Klimaschutz # MarrakeschKonferenz # ParisAbkommen # UnitedNations

Ende gut, alles gut?

03.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Was lange als kleine Schwester von TTIP und als dessen Blaupause galt, entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem politischen Gau für Europa. Im Zusammenhang mit CETA kommen einem momentan eher Begriffe wie Fiasko, Lächerlichkeit und Desaster in den Sinn – anstelle von Fortschritt oder Globalisierung. Die Inhalte des umstrittenen Handelsabkommens mit Kanada wurden überschattet von der Blamage, die Wallonien der EU bescherte. Das Abkommen wurde am Sonntag unterzeichnet. Gilt also doch „Ende gut, alles gut“?

Weiterlesen # CETA # EU # Reputation

Später Sommer, lange Schatten

29.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Es sind sommerlich warme Tage, nicht nur in Berlin. Der August 2016 geht auch global als wärmster gemessener August in die Geschichtsbücher ein. Rekord jagt Rekord, denn die 16 Monate davor waren ebenfalls die jeweils wärmsten ihrer Art. Der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber brachte – passenderweise in diesem Sommer – sein Buch „Selbstverbrennung“ heraus: Ein Rückblick auf viele Jahrzehnte Klimaforschung und ein Ausblick auf die Zeit, die vor uns liegt.

Weiterlesen # Berlin # Wahlen # Wetterlage

Hybris, Marketing oder goldene Zeiten der Weltgesundheit?

27.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

Den Krankheiten dieser Welt wird erneut der Kampf angesagt: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg möchte in diesem Jahrhundert alle Krankheiten der Welt heilen. Er und seine Ehefrau Priscilla Chan werden innerhalb der kommenden zehn Jahre drei Milliarden US-Dollar für die Gesundheitsforschung spenden. Wird damit ein alter Menschheitstraum wahr?

Weiterlesen # Zuckerberg # Weltgesundheit

Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt: „Rational Choice“?

05.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Zwei Gewinner hat die Wahl im nordöstlichen Bundesland zu verzeichnen: Die AfD mit ihren aus dem Stand erzielten mehr als 20 Prozent – und die Prognose-Institute, die diesmal, nicht zuletzt bei den großen Parteien, doch recht nah am tatsächlichen Ergebnis lagen. Ansonsten aber nur Verlierer und lange Gesichter. Nun folgen die nicht wirklich überraschenden Reaktionen aus den etablierten Parteien und der Republik, die das Ergebnis „katastrophal“ finden, es als „bittere Niederlage“ beschreiben oder auch von einem „Armutszeugnis für Deutschland" sprechen. In manchen dieser Äußerungen schwingt eine fast schon explizite Wählerbeschimpfung mit. Auch ist zu hören, die „guten Argumente" der etablierten Parteien hätten bei den (AfD-) Wählern wohl nicht verfangen. Dem ist nicht erst seit diesem Wochenende zu entgegnen, dass die „guten Argumente“ der etablierten Parteien eine größere Gruppe von Neu- bzw. erstmalig aktivierten Wählern eben nicht überzeugen.

Weiterlesen # AfD # Wahlen # SPD

1 234567 8 Seite 4 von 8