R2G in Berlin – Breilibü im Bund?

08.12.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

In Berlin wird heute die erste rot-rot-grüne Regierung vereidigt. SPD-Politiker Michael Müller ist erneut zum Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt gewählt worden. Zuvor hatten die Berliner Grünen, SPD und Linkspartei mehrheitlich dem Koalitionsvertrag des Dreierbündnisses zugestimmt.

Weiterlesen # r2g # BTW2017 # Bundestagswahl

Let’s face it – perception is not reality!

09.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Ein seltsam richtig-falsches Bild macht die Runde an diesem historischen Morgen, wieder ein 9. November hier in Deutschland: Lady Liberty schlägt die Hände vors Gesicht – aus Scham über den Wahlsieg von Donald Trump oder aus Verzweiflung über den Erfolg des „bösen, älteren weißen Mannes“?

Weiterlesen # Präsidentschaftswahlen # DonaldTrump # USA # Populismus # Demokratie

Paris 2.0: Klimaverhandlungen in Marrakesch

07.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

In Marrakesch kommen sie ab heute wieder für zwei Wochen zusammen: die internationalen Klimaverhandler. Ihre Mission: Das Klima retten, indem sie das am 4. November in Kraft getretene historische Pariser Klimaabkommen mit Leben füllen.

Das Paris-Abkommen gilt schon jetzt als diplomatische Meisterleistung für den internationalen Klimaschutz. Im Dezember 2015 einigten sich 197 Länder nach langen und zähen Verhandlungen auf ein anspruchsvolles und rechtlich verbindliches Klimaregime. Das ambitionierte Ziel: Die Erde soll sich langfristig deutlich weniger als zwei Grad Celsius erwärmen, idealerweise weniger als 1,5 Grad Celsius.

Weiterlesen # Klimawandel # Klimaschutz # MarrakeschKonferenz # ParisAbkommen # UnitedNations

Ende gut, alles gut?

03.11.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Samantha Schmidt

Was lange als kleine Schwester von TTIP und als dessen Blaupause galt, entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem politischen Gau für Europa. Im Zusammenhang mit CETA kommen einem momentan eher Begriffe wie Fiasko, Lächerlichkeit und Desaster in den Sinn – anstelle von Fortschritt oder Globalisierung. Die Inhalte des umstrittenen Handelsabkommens mit Kanada wurden überschattet von der Blamage, die Wallonien der EU bescherte. Das Abkommen wurde am Sonntag unterzeichnet. Gilt also doch „Ende gut, alles gut“?

Weiterlesen # CETA # EU # Reputation

Später Sommer, lange Schatten

29.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Es sind sommerlich warme Tage, nicht nur in Berlin. Der August 2016 geht auch global als wärmster gemessener August in die Geschichtsbücher ein. Rekord jagt Rekord, denn die 16 Monate davor waren ebenfalls die jeweils wärmsten ihrer Art. Der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber brachte – passenderweise in diesem Sommer – sein Buch „Selbstverbrennung“ heraus: Ein Rückblick auf viele Jahrzehnte Klimaforschung und ein Ausblick auf die Zeit, die vor uns liegt.

Weiterlesen # Berlin # Wahlen # Wetterlage

Hybris, Marketing oder goldene Zeiten der Weltgesundheit?

27.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Natalie Hallensleben

Den Krankheiten dieser Welt wird erneut der Kampf angesagt: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg möchte in diesem Jahrhundert alle Krankheiten der Welt heilen. Er und seine Ehefrau Priscilla Chan werden innerhalb der kommenden zehn Jahre drei Milliarden US-Dollar für die Gesundheitsforschung spenden. Wird damit ein alter Menschheitstraum wahr?

Weiterlesen # Zuckerberg # Weltgesundheit

Mecklenburg-Vorpommern hat gewählt: „Rational Choice“?

05.09.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Cornelius Brand

Zwei Gewinner hat die Wahl im nordöstlichen Bundesland zu verzeichnen: Die AfD mit ihren aus dem Stand erzielten mehr als 20 Prozent – und die Prognose-Institute, die diesmal, nicht zuletzt bei den großen Parteien, doch recht nah am tatsächlichen Ergebnis lagen. Ansonsten aber nur Verlierer und lange Gesichter. Nun folgen die nicht wirklich überraschenden Reaktionen aus den etablierten Parteien und der Republik, die das Ergebnis „katastrophal“ finden, es als „bittere Niederlage“ beschreiben oder auch von einem „Armutszeugnis für Deutschland" sprechen. In manchen dieser Äußerungen schwingt eine fast schon explizite Wählerbeschimpfung mit. Auch ist zu hören, die „guten Argumente" der etablierten Parteien hätten bei den (AfD-) Wählern wohl nicht verfangen. Dem ist nicht erst seit diesem Wochenende zu entgegnen, dass die „guten Argumente“ der etablierten Parteien eine größere Gruppe von Neu- bzw. erstmalig aktivierten Wählern eben nicht überzeugen.

Weiterlesen # AfD # Wahlen # SPD

Keine Ruhe vor dem Sturm: Vorbereitung auf die Super-Wahlsaison startet jetzt

16.08.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Kathrin Stackmann

Die kommenden 13 Monate werden politisch! Mit insgesamt sieben Wahlen auf Landes- und Bundesebene und zwei Präsidentschaftswahlen in der westlichen Hemisphäre steht Wahlforschern, Statistikern, Amtsträgern und -bewerbern ein Marathon bevor. Hochkonjunktur herrscht aber auch für alle Kommunikatoren innerhalb und außerhalb der Politik.

Weiterlesen # Wahlen # Politik

Brexit-Referendum zum kommunikativen Neustart nutzen

20.06.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Jens Bizan

Am 23. Juni ist es so weit: Nach einer in Großbritannien heftig geführten Debatte, die aufgrund ihrer Negativität und ihrer Panikmache aus kommunikativer Sicht fast nur Negativbeispiele geliefert hat, wird über einen möglichen Brexit abgestimmt. Während die Umfragen zu knapp sind, um sich mit einer Ergebnisprognose hervorzuwagen, steht eines bereits fest: Die Europäische Union wird aus der Entscheidung Konsequenzen für den Dialog mit ihren Bürgern und die Erklärung ihrer Ziele und Erfolge ziehen müssen.

Weiterlesen # Brexit # Europäische Union

Klimapolitische Kehrwochen

15.06.2016 Gesellschaftspolitische Kommunikation von Dana Garbe & Samantha Schmidt

Mit dem Pariser Klima-Abkommen haben sich vor einem halben Jahr 175 Staaten verbindlich auf das „Zwei-Grad-Ziel“ geeinigt, um den weltweiten Klimawandel stoppen. Jeder der unterzeichnenden Staaten steht dabei in der Verantwortung, und Deutschland soll – in seiner Rolle als klimapolitischer Vorreiter – eine treibende Kraft bei der Umsetzung sein. Über die Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft stellte Goethe eine bedenkenswerte Maxime auf: „Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.“

Weiterlesen # Klimawandel # COP21 # Energiewende

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