Was der Umbruch in der Ukraine für die Kommunikation von Asset Managern bedeutet

20.03.2014 Kapitalmarkt & Investor Relations von Carsten Böhme 

Die weltweiten Börsen werden leider seit jeher in regelmäßigen Abständen von politischen Krisen und blutigen Kriegen getroffen. Zumeist unabhängig vom Leid der unmittelbar betroffenen Bevölkerung fällt dabei die Reaktion der Marktteilnehmer und damit der Aktienkurse sehr unterschiedlich aus - sowohl in der Heftigkeit der Kursverluste als auch in deren Dauer.

Auch die aktuelle Krise in der Ukraine macht hier keinen Unterschied und hinterlässt ihre Spuren an den Kapitalmärkten: „Die Ukraine macht Anlegern Sorgen“ titelt die FAZ am 9. März. Russische Aktien, Rubel, Dax und Dow Jones büßen an Wert ein. Nur wie geht die Krise weiter? Verschärft sie sich? Wird eine internationale Lösung gefunden? Kommt es gar zu einem Krieg? Die Zukunft ist wie so oft auch hier ungewiss.
 
Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung überträgt sich auf Anleger. Gepaart mit Emotionen wie Furcht oder gar Verzweiflung kann das schnell zu unüberlegten Entscheidungen führen. Zumindest aber zu einer latenten Unzufriedenheit, wenn man sich mit seinen Fragen alleine gelassen fühlt. Wichtig ist es daher, dass Finanzinstitute, Vermögensverwalter und Fondsmanager diese wohl durchaus weit verbreitete Unsicherheit ihrer Kunden schnell ernst nehmen und informieren. Dabei geht es nicht darum, die künftige Entwicklung der Krise zu erraten, sondern vielmehr die eigene Investmentstrategie vor dem Hintergrund der Krise zu erläutern. Das möglichst zeitnah und leicht verständlich.

# Aktien # Finanzmarkt # Geld # Krise

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