Familienunternehmen – eine Frage des Führungsstils

25.03.2014 Unternehmenskommunikation von Ursula Querette 

Wie definiert man eigentlich „Familienunternehmen“? Geht es nur um die Eigentums- und Leitungsstrukturen? Oder geht es vielmehr um ideelle Werte? Warum halten sich Familienunternehmen bei ihrer Kommunikation mit der Öffentlichkeit so bedeckt? Nun, ein Familienunternehmer trägt einerseits die Verantwortung dafür, dass seine Familie angemessen repräsentiert wird und andererseits, dass sein Unternehmen langfristig erhalten bleibt. Hierbei geht es primär eben nicht um kurzfristige „Gewinnmaximierung“ sondern um nachhaltiges Handeln. Das, was inzwischen auch von börsennotierten Unternehmen unter dem Schlagwort CSR (Corporate Social Responsibility) verlangt wird, haben die Familienunternehmen im Prinzip immer schon aufgrund ihres „Selbsterhaltungstriebs“ selbstverständlich betrieben. Daher vielleicht auch die geringe Kommunikationsbereitschaft: Selbstverständliches (wir wirtschaften so, dass es uns noch lange gibt) muss man nicht erklären … Viel wichtiger ist es, dass die „Unternehmenskultur“ erhalten bleibt.

Und somit kann man Familienunternehmen vielleicht auch abstrakter definieren: Unternehmen, in dem sich alle Mitarbeiter als Teil der „Familie“ fühlen.

# CSR # Börse

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